Deutsche Patientendaten- und -akten- Selbstbestimmungscharta (DPASC) § 33a SGB V (geplant) Welches Patientendaten-Nutzungsszenario der Gesetzgeber letztendlich beabsichtigt, darüber lässt sich derzeit leider nur spekulieren. Fest steht, dass mit dem im DVG geplanten § 33a SGB V die Basis für den „gläsernen Patientenkonsumenten“ gelegt wird, wo es in Absatz 1 heißt: „Versicherte haben Anspruch auf Versorgung mit Medizinprodukten niedriger Risikoklasse, deren Hauptfunktion wesentlich auf digitalen Technologien beruht und die dazu bestimmt sind, bei den Versicherten oder in der Versorgung durch Leistungserbringer die Erkennung, Überwachung, Behandlung oder Linderung von Krankheiten oder die Erkennung, Behandlung, Linderung oder Kompensierung von Verletzungen oder Behinderungen zu unterstützen (digitale Gesundheitsanwendungen). […] Wählen Versicherte Medizinprodukte, deren Funktionen oder Anwendungsbereiche über die in das Verzeichnis nach § 139e aufgenommenen digitalen Gesundheitsanwendungen oder deren Kosten über die nach § 134 geltenden Vergütungsbeträge hinausgehen, haben sie die Mehrkosten selbst zu tragen. Leistungsansprüche nach anderen Vorschriften dieses Buches bleiben unberührt.“
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